HIV Forschung

Die Infektikon mit dem HIV Virus gehört neben Krebs noch immer zu den am meisten gefürchteten Krankheiten. Immerhin liegt trotz Aufklärung die Ansteckungsrate noch sehr hoch. Pro Tag infizieren sich rund 7.500 Menschen neu mit dem HIV Virus. Die HIV Forschung beschreitet ständig neue Pfade, ohne bisher dem Virus den Garaus machen zu können. Neue Strategien sind jedoch sehr vielversprechend im Kampf gegen das tödliche Virus.

So wurden zum Beispiel bei manchen Menschen Gene entdeckt, die das gefährliche Virus in Schach halten. Die Menschen, die dieses Gen aufweisen, haben nach einer Ansteckung mit HIV eine wesentlich geringere Anzahl der Erreger im Blut. Dementsprechend bricht die Krankheit AIDS auch erst vier Mal später auf, als das bei anderen Betroffenen der Fall ist. Dieses Wissen will die HIV Forschung sich zunutze machen, um auf dieser Grundlage an neuen Impfstoffen zu arbeiten.

Die Medikation HIV Betroffener ist oft mit starken Nebenwirkungen verbunden, wodurch die Betroffenen körperlich noch mehr geschwächt werden. Auch hier gilt es, durch die HIV Forschung nach neuen Wegen zu suchen, um die Betroffenen sanfter, aber dennoch wirkungsvoll behandeln zu können. Bei den meisten Betroffenen wird nach einem Zeitraum von zwei Jahren nach der Ansteckung eine Medikation notwendig.

Mehr als umstritten gilt eine These, die besagt, dass HIV Infizierte nicht mehr ansteckend sind, wenn sie sich einer Therapie mit antiviralen Medikamenten in einer bestimmten Kombination unterziehen. Die Einnahme muss sehr sorgfältig erfolgen, dann seien  die Träger der Viren nicht mehr ansteckend. Allerdings steht diese These auf sehr wackeligen Beinen, denn die diesbezügliche Studie war auf eine geringe Personenzahl in verschiedenen Ländern begrenzt. Aufgrund der ermittelten Zahlen könne keine konkrete Aussage dazu gemacht werden.

Es finden öfters Kongresse statt, die sich mit dem Thema befassen, ob diese in beispielsweise RIU Hotels oder im Starwoods abgehalten werde, ist meist den Veranstaltern überlassen.

So sucht die HIV Forschung weiterhin fieberhaft nach neuen Lösungswegen, um die Krankheit einzudämmen, das Ansteckungsrisiko zu vermindern, eine effektivere Behandlung der Patienten zu finden, die zum Einen die Lebensqualität der Betroffenen erhöht und zum Anderen die Lebenserwartung verlängert. Dabei sollen nun auch Forschungen aus bisher unberücksichtigten Bereichen einfließen, darüber hinaus wird mehr und mehr auf die Gentechnik gesetzt, die unter Zuhilfenahme von Pflanzen Antikörper und Medikamente produzieren soll.

Nach wie vor besteht der beste Schutz gegen die Krankheit darin, lückenlose Aufklärungsarbeit zu leisten und durch eine entsprechende Verhütung mit Kondomen das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Eine ultimative Wunderwaffe gegen AIDS ist trotz enormer Fortschritte in der HIV Forschung noch lange nicht in Sicht. Deshalb ist eigenverantwortliches Handeln von jedem Einzelnen gefragt, bei dem die eigene und natürlich die Gesundheit der Mitmenschen an erster Stelle stehen sollten.

Mittwoch, August 18th, 2010 Allgemein

Search

 

Categories

Archive

Meta